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Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg

Mit der Potenzialanalyse starten Mädchen und Jungen in der Klassenstufe 7 ihre Berufliche Orientierung. Zunächst sollen die Schüler*innen dabei unterstützt werden, ihre Interessen, Stärken und Talente zu entdecken und ein positives Selbstbild zu entwickeln. Es geht also vorerst nicht um einzelne  Berufe, sondern darum, bei den jungen Menschen das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft zu wecken, Verantwortung für die eigene berufliche Zukunft zu übernehmen.

Für alle Schüler*innen an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen sowie an Schulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Lernen“, „Hören“ sowie „körperliche und motorische Entwicklung“ im Land Brandenburg besteht das Angebot zur Teilnahme an der Potenzialanalyse. Sie findet im zweiten Halbjahr der Klassenstufe 7 oder im ersten Halbjahr des 8. Jahrgangs statt. Ab 2023 wird das Angebot auf Teilnehmende des Bildungsgangs Berufsfachschule Grundbildung (BFS-G an OSZ) erweitert.

Um dieses Angebot flächendeckend im Land Brandenburg umzusetzen, wurde die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg (PAB) im Projektverbund kobra.net eingerichtet.

Die Projektstelle

Die Aufgaben der Projektstelle umfassen Information und Beratung für Schulen und außerschulische Partner sowie die Durchführung von Ausschreibung und Vergabe zur Umsetzung der Praxisphase. Eine durch die Projektstelle bereitgestellte Handreichung bietet Lehrkräften Handlungsorientierung. Das fortlaufende Monitoring, Projektbesuche, Fortbildungsmaßnahmen und verschiedene Austauschformate mit Maßnahmeträgern tragen zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung bei.

Aufgaben

  • Information und Beratung von Schulen und außerschulischen Partnern
  • Durchführung von Ausschreibung und Vergabe zur Umsetzung der Praxisphase
  • Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Monitoring
  • Bereitstellung und Fortschreibung einer Handreichung für Lehrkräfte als Handlungsorientierung
  • Initiierung und Begleitung des Erfahrungsaustausches zwischen den Maßnahmeträgern
  • Finanzsteuerung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Rahmenbedingungen

Bundesweit bündelt die Initiative Bildungsketten Maßnahmen, die junge Menschen auf dem Weg von der Schule in das Berufsleben unterstützen. Dieses gemeinsame Ziel verfolgen Bund und Länder.

Das Land Brandenburg hat hierzu eine Vereinbarung zur engen Zusammenarbeit mit dem Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Arbeit und Soziales) sowie der Bundesagentur für Arbeit geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist es, die Förderinstrumente von Bund, Bundesagentur für Arbeit und dem Land Brandenburg zur Beruflichen Orientierung am Übergang Schule – Beruf und in der Ausbildung stärker miteinander zu verzahnen.

Den konkreten Handlungsrahmen für die Umsetzung der Ausbildungs- und Studienorientierung in Brandenburg beschreibt die Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung (2022).

Die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Bildung, Jungend und Sport des Landes Brandenburg.

 

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