Projekte /  Potenzialanalyse Brandenburg Projekt und Projektstelle

Die Potenzialanalyse für Brandenburg

Die >> Initiative Bildungsketten bündelt Maßnahmen, die junge Menschen auf dem Weg von der Schule in das Berufsleben unterstützen. Dieses gemeinsame Ziel verfolgen Bund und Länder.

Eine >> Vereinbarung (2016) zur engen Zusammenarbeit haben das Land Brandenburg und der Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Arbeit und Soziales) sowie die Bundesagentur für Arbeit geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist es, die Förderinstrumente von Bund, Bundesagentur für Arbeit und dem Land Brandenburg zur Berufs- und Studienorientierung sowie am Übergang Schule – Beruf stärker miteinander zu verzahnen.

 

Die Vereinbarung galt zunächst bis 2020 und wird bis 2026 fortgesetzt.

Für die Initiative Bildungsketten stellt der Bund dem Land Brandenburg im Förderzeitraum 2021-2026 insgesamt rund 13,7 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Brandenburg beteiligt sich mit Haushaltsmitteln in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro während der Gesamtlaufzeit anteilig.

 

Den Handlungsrahmen und die Qualitätsstandards für die Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung in Brandenburg beschreibt die neue Landesstrategie 2022 > (PDF, 2,8 MB).

 

Am Anfang einer vertieften, systematischen Beruflichen Orientierung steht die Potenzialanalyse, die junge Menschen beim Entdecken ihrer individuellen Stärken, Fähigkeiten, Neigungen und Talente unterstützt. Ab dem Schuljahr 2017/18 soll allen Schüler*innen an weiterführenden Schulen sowie an Schulen mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ im Land Brandenburg im zweiten Halbjahr der 7. Klasse (bzw. ersten Halbjahr der 8. Klasse) eine Potenzialanalyse ermöglicht werden.

 

Die Potenzialanalyse besteht aus 3 Phasen: In der Vorbereitungsphase werden die Schüler*innen in der Schule auf die Inhalte der Potenzialanalyse eingestimmt sowie die Eltern über das Vorhaben informiert. Es folgt eine Praxisphase, die in der Regel außerhalb der Schule bei einem Träger stattfindet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden individuell mit den Schülern*innen ausgewertet und in einer Nachbereitungsphase an der Schule für die weitere Förderplanung der Schüler*innen genutzt. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für den persönlichen und beruflichen Orientierungsprozess. Als strukturgebendes Arbeitsmittel und zur Dokumentation wird der Berufswahlpass eingesetzt.

 

 

 

Die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg

Zur Umsetzung der flächendeckenden Einführung der Potenzialanalyse im Land Brandenburg wurde die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg (PAB) im Projektverbund kobra.net eingerichtet. Die Aufgaben der Projektstelle umfassen Information und Beratung für Schulen und außerschulische Partner sowie die Durchführung von Ausschreibung und Vergabe zur Umsetzung der Praxisphase. Eine durch die Projektstelle bereitgestellte Handreichung bietet Lehrkräften Handlungsorientierung. Neben der Qualitätssicherung betreibt die Projektstelle das Monitoring und begleitet den Erfahrungsaustausch zwischen Schulen und Trägern.

 

Die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

 

 

 

 

Aufgaben der Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg

  • Information und Beratung von Schulen und außerschulischen Partnern
  • Durchführung von Ausschreibung und Vergabe zur Umsetzung der Praxisphase
  • Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Erarbeitung einer Handreichung für Lehrkräfte als Handlungsorientierung
  • Begleitung des Erfahrungsaustausches zwischen Schulen und Trägern
  • Finanzsteuerung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Monitoring

 

 

Informationen nach Zielgruppe unterteilt

Bitte entscheiden Sie sich für eine Zielgruppe.

>> Infos für Schulen

>> Infos für Maßnahmeträger

 

 

 

 

 

Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Logo des Minsteriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Logo von Klischeefrei