Themen /  Soziale Kompetenzentwicklung

Handlungsorientierung geben - Grenzen setzen

Soziale Kompetenzen bestimmen in nicht unerheblichem Maße die Qualität unserer sozialen Beziehungen. Sie sind in erster Linie Handlungskompetenzen, die nicht im herkömmlichen Fachunterricht durch Wissensvermittlung erworben werden können. Ebenso wenig kann heute davon ausgegangen werden, dass die Schülerinnen und Schüler solche Kompetenzen mitbringen. Da diese nur durch eigene Erfahrungen und eigenes Handeln erlangt werden, liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen, vielfältige Lernsettings so zu gestalten, dass die Kinder und Jugendlichen in geschütztem Rahmen unterschiedliche Erfahrungen machen und so ihr Handlungsrepertoire erweitern können.

Wir unterstützen Einrichtungsleitungen und Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe, die den Lebens- und Erfahrungsraum Schule gemeinsam gestalten bzw. weiterentwickeln wollen. Unsere Beratung bietet Ihnen einen externen Blick auf bestehende Prozesse und Entwicklungsstände, aktiviert und bündelt Know-how und Ressourcen der unterschiedlichen Professionen und unterstützt Sie bei der Entwicklung gemeinsamer Strategien. (Konkrete Beispiele finden Sie hier >.)

Unsere Angebote

  • Unterstützung der Kooperation unterschiedlicher Professionen am Thema (Analyse Ist-Stand, gemeinsame Konzeptentwicklung, Entwicklung  passgenauer Angebote für Kinder und Jugendliche)

  • Beratung und Begleitung zu unterschiedlichen Feldern des sozialen Lernens am Ort Schule, u.a. zu Themen wie:
         - Wertschätzungs- und Anerkennungskultur,
         - gemeinsame Werte, Normen und Regeln,
         - Verantwortungsübernahme und Mitbestimmung, u.a. im Klassenrat,
         - Konfliktmanagement - konstruktiver Umgang mit Konflikten,
         - Zusammenarbeit mit Eltern,
         - Umgang mit Mobbing,
         - Sozialtraining

  • berufsgruppenübergreifende Fortbildungen (Konkrete Angebote finden Sie hier.)

  • Unterstützung von Qualitätsentwicklung am Standort (dialogische Begleitung und Reflexion sozialer Lernprozesse)

  • Informations- und Materialservice zum Thema soziales Lernen in der Schule

  • Vermittlung von Fortbildnerinnen und Fortbildnern

Referenzen

Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
Laufzeit: seit 01.10.1998

 

Die im Projektverbund kobra.net angesiedelte Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe unterstützt im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Akteure auf Landesebene und in den Kommunen bei der systemübergreifenden Zusammenarbeit. Einerseits setzt die Landeskooperationsstelle initiativ Impulse, bietet Vernetzung und Qualifizierung. Andererseits wird sie auf Anfrage tätig und erarbeitet gemeinsam mit Partnern vor Ort passgenaue Lösungen. Ein Handlungsfeld der LSJ ist dabei die Unterstützung der unterschiedlichen Professionen aus Schule und Jugendhilfe hinsichtlich der sozialen Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Mehr Informationen >>

 

Qualifizierung von Beraterinnen und Beratern für soziales Lernen
Laufzeit: Schuljahr 2006/2007 (abgeschlossen)  

 

Angesichts der gestiegenen Nachfrage nach kompetenter Unterstützung bei der systematischen und kontinuierlichen Umsetzung unterschiedlicher Elemente sozialen Lernens am Standort Schule wurde die Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe bei kobra.net von MBJS und Regionalschulämtern mit der Qualifizierung von Lehrkräften zu Berater/innen für soziales Lernen beauftragt. Im Schuljahr 2006/07 nahmen insgesamt 19 Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen an dieser Qualifizierung teil. Sie umfasste sechs zweitägige Module. Mehr Informationen >

 

Standortbezogene Unterstützung von Schule und Jugendhilfe bei der Förderung sozialen Lernens
Laufzeit: 2012-2015 (abgeschlossen)

 

Die Havelland-Grundschule Zehdenick, der am Standort tätige Hort und die Schulsozialarbeiterin verständigten sich mit Unterstützung der Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe bei kobra.net über ihr Verständnis sozialer Lernprozesse, über ihre jeweilige Rolle und ihr Herangehen an die Entwicklung sozialer Kompetenzen der Kinder. Durch die Moderation von Fachdiskussionen, die Durchführung einzelner Fortbildungsbausteine und eine kontinuierliche Prozessbegleitung gelang es, die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Professionen maßgeblich zu befördern. Themenschwerpunkte waren u.a. die Etablierung einer gemeinsamen Wertschätzungs- und Anerkennungskultur, die Entwicklung von Trainingsbausteinen zum sozialen Lernen und das Erstellen eines standortbezogenen Regelwerkes. Mehr Informationen >

Themen

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