Themen /  Inklusives Aufwachsen Eine Kooperationsleistung in Ihrer Region

Gemeinsam lernen von der Kita bis zum Übergang in den Beruf

Immer mehr Kinder lernen in integrativen Kindertagesstätten und im gemeinsamen Unterricht. Eltern nutzen zunehmend ihr Wahlrecht, um die am besten geeignete Bildungseinrichtung für ihre Kinder auszuwählen.

 

Für die Umsetzung von integrativen wie inklusiven Bildungsangeboten ist es notwendig, dass verschiedene Ressorts in der Kommune zusammenarbeiten. Die Abstimmung zwischen den vier beteiligten Fachbereichen - Schulverwaltung,  Jugendamt, Sozialamt und Gesundheitsamt - ist nötig, damit Förder- und Unterstützungsleistungen passgenau und in angemessener Zeit gewährt werden können.

Gemeinsames Lernen für alle Kinder  - Das ist unsere Vision von einem Bildungssystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam lernen können, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen oder ihrem Bedarf an individueller Förderung und Unterstützung.

Unsere Angebote

Wir unterstützen Sie bei der Gestaltung von Strukturen der Zusammenarbeit zum Ausbau von inklusiven Bildungsangeboten:

  • Strategieberatung am Themenfeld inklusives Aufwachsen
  • Begleitung für systemübergreifende Entwicklungsprozesse
  • Moderation von Arbeits- und Steuergruppen
  • Qualifizierung durch Fortbildungen und Coaching
  • Vernetzung von Partnern aus beteiligten Systemen
  • Publikation von Fachpapieren
  • Transfer von Erfahrungswissen für Strategieentwicklung und -umsetzung

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir passgenaue Strategien, Kooperationsstrukturen und Arbeitsformate für Ihre Region. Sprechen Sie uns an.

Referenzen

Kooperationsstelle inklusives Aufwachsen

Laufzeit: 2013 - 2021, ab 1.1.2022 Weiterführung als inhaltliches Handlungsfeld der Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe

 

Die Kooperationsstelle inklusives Aufwachsen als Teil des Projektverbundes kobra.net beriet und begleitete systemübergreifende Kooperationsinitiativen, die auf kommunaler Ebene Angebotsstrukturen für inklusive Bildung und Erziehung entwickeln. Zwei Beispiele:

 

  • Menschen mit (drohenden) Behinderungen brauchen Beratung, um sich in der Angebotsvielfalt von Leistungen zur Teilhabe an Bildung orientieren zu können. Auch Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialpädag*innen, Sonderpädagog*innen benötigen solche Informationen für ihre Arbeit mit jungen Menschen. Systemunabhängige Clearingstellen können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Schnittstellen zwischen dem Bildungssystem und den Rehabilitationsträgern zu überbrücken.

    Im Landkreis Märkisch-Oderland berät eine Koordinatorin seit 2016 Sorgeberechtigte und Fachkräfte in der "Märkischen Beratungs- und Unterstützungsstelle" nach dem Prinzip "Hilfen aus einem Haus". Der Beirat des regionalen Modellprojektes, dass durch den Landkreis und das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) getragen wird, hat ein Strukturmodell für den Transfer in andere Landkreise erarbeitet.

    Im Rahmen der Bildungsoffensive Uckermark entwickelt der Landkreis Uckermark dieses Strukturmodell mit dem Ziel weiter, über eine Clearing- und Beratungsstelle hinaus mittel- bis langfristig eine ganzheitliche Fallsteuerung von unterschiedlichen Sozialleistungen aufzubauen.

    kobra.net begleitet die regionalen systemübergreifenden Kooperationsvorhaben durch strategische Beratung, Moderation und Prozessbegleitung.
  • Die Poolbildung zur Schulassistenz ist ein weiteres Thema, das die Kooperation der Systeme Bildung, Jugendhilfe und Soziales erfordert. Unter der Voraussetzung einer vollumfänglichen Bedarfsdeckung können Leistungen zur Teilhabe an Bildung gemäß SGB IX an mehrere Anspruchsberechtigte erbracht werden. Das kann die Umsetzung im Unterricht qualitativ verbessern und mehr Flexibilität ermöglichen, z. B. bei der Vertretung im Krankheitsfall.  kobra.net begleitet regionale Arbeitsprozesse zur Entwicklung von Poollösungen, derzeit in der Landeshauptstadt Potsdam und im Landkreis Spree-Neiße.

Themen

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Claudia Buschner

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Inklusionsforum 2021