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Pädagogik und Architektur

Forum: Wege von den pädagogischen Konzepten zu Bausteinen der Umgestaltung von Schulen – Blick zurück und Blick nach vorn

Moderation: Dietmar Ringel (rbb Inforadio)
Referent: Dr. Hermann Budde (MBJS), Fr. Ulrike Kegler (Montessori-Oberschule Potsdam)

Praxisbeispiele:
Löwenzahn-Grundschule Velten, Straße des Friedens 14, 16727 Velten
Ansprechpartnerin: Frau Beck (Schulleiterin)
E-Mail: loewenzahn-grundschule.velten@schulen.brandenburg.de

Partner: Bauamt der Stadt Velten (Soziale Stadt Velten Süd)
Ansprechpartnerin: Frau Spindler (Amtsleiterin)
E-Mail: spindler@velten.de
Lise-Meitner-Gesamtschule Strausberg, Am Kieferngrund 5, 15344 Strausberg
Ansprechpartnerin: Frau Scholz (Schulleiterin)
Tel.: 03341 / 422057
E-Mail: lise-meitner-gs@t-online.de
www.lisemeitner-gesamtschule.de

Partner: Architektenkammer Brandenburg (Architektur und Schule)
Ansprechpartner: Herr Schagemann
www.ak-brandeburg.de

Präsentation der Architektenkammer zum Prozess an der Lise-Meitner Gesamtschule: 0907_Lernraeume_gestalten-kompatibilittsmodus.pdf

Eine größere Vielfalt der Bildungsprozesse, eine Rhythmisierung des Tagesablaufs und die stärkere Bedeutung von Freizeitaktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten stellen neue Anforderung an die Schulgebäude. Die Veränderungen von Unterrichtsorganisation und sozialer Organisation des Schullebens verlangen, die bisherige Nutzung des Schulgebäudes zu überdenken und neu festzulegen. Es können z.B. Jahrgangsbereiche eingerichtet werden, vorhandene Räume um Freizeitbereiche ergänzt werden und einzelne Räume wie bspw. Bibliotheken/Mediotheken durch Einzel- und Gruppenarbeitsplätze aufgewertet werden. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern verlangt zudem nach einer Neudefinition der öffentlichen Bereiche von Schule.

Wenn sich eine pädagogische Konzeption im schulischen Diskussionsprozess herausgebildet hat, ist der Zeitpunkt für ein Nachdenken über eine veränderte Nutzung des vorhandenen Schulgebäudes gekommen. Die jeweils spezifischen pädagogischen Überlegungen und lokalen Bedingungen verlangen spezifische Antworten. Modell- oder Musterraumprogramme helfen bestenfalls als Anregung, können aber niemals als Blaupause vervielfältigt werden. Die Erfahrungen zweier Schulen zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Entwicklung zu Schulen mit Ganztagsangeboten stehen im Mittelpunkt dieses Forums und sollen Anregungen für die Diskussion liefern.